Zielgruppe

Die Seelsorge für Menschen mit Behinderungen hat sich den Ansatz einer

GANZHEITLICHEN BEGLEITUNG VON MENSCHEN MIT EINER GEISTIGEN ODER MEHRFACHEN BEHINDERUNG

als Ziel gesetzt.

Die Inklusion und die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist uns ein wichtiges Anliegen.

Dabei stellen wir uns allen Fragen, die diese Familien beschäftigen. Die zentrale Frage ist wohl die lebenslange Verarbeitung der Tatsache, dass sie sich nicht dieses Kind mit seiner Behinderung gewünscht haben. Nicht weniger wichtig ist es, die Belastungen zu verarbeiten, die aus dem Umfeld der Familien kommen, weil dieses Umfeld Behinderung nicht oder zu wenig als eine Form normalen Lebens akzeptiert. Menschen, die anders sind, müssen sich auf vielen Gebieten darum bemühen, angenommen zu werden.

Auf dem Weg der Integration/Inklusion in die Kindertagesstätte und in die Regelschule möchten wir die Familien begleiten und unterstützen.

Wir bieten den Familien an, auch an ihrer Seite zu sein, wenn es beim Tod ihrer Kinder mit Behinderung um Sterbe- und Trauerbegleitung geht.

Albin Zeck, Ursula Pöllmann-Koller mit dem Leiter des Seelsorgeamtes, Domkapitular Prof. Peter Wünsche, Foto: Christian Binsch, Heinrichsblatt

Albin Zeck, Ursula Pöllmann-Koller mit dem Leiter des Seelsorgeamtes, Domkapitular Prof. Peter Wünsche, Foto: Christian Binsch, Heinrichsblatt

Vernetzung

Wir sind froh über alle Menschen und Institutionen, die sich ihrerseits bemühen, behindertes Leben anzunehmen.

Daraus ergibt sich unsere Vernetzung mit vielen Stellen, die Familien mit behinderten Angehörigen begleiten und beraten. Stellvertretend für viele seien hier genannt die Gesundheitsämter, die Sozialpädiatrischen Zentren, Frühförderstellen, Fachkliniken, Behindertenberater der Kommunen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kinderhospiz und viele mehr.